13.05.2013

Lauffieber Bad Waldsee - Run for two – ein fast perfekter Halbmarathon

 

Morgens 9.30 in Stadels. Eine athletische, voll austrainierte Sportlerin zwängt Ihren Körper in mehrere Lagen , am Hals geschlossene , langarmige Textilien. Hose bis zum Knie.

Zur selben Zeit in Bitzenhofen. Über den Trainingszustand des Sportlers liegen keine gesicherten Informationen vor, der BMI muss falsch errechnet worden sein, zu hoch. Wie auch immer, er wählt eine halblange Hose und die Lauftreffjacke ohne Ärmel. Ob sich die Beiden auf dieselbe Laufveranstaltung vorbereiten?

Ich hole Melanie gegen 10.30 Uhr ab. Auf meine Frage hin, ob Sie Wechselwäsche dabei hätte wird geantwortet, dass sie mehrere Lagen angezogen hätte, ganz unten ein Trägertop. Also für alle Temperaturen gerüstet. Thema Zwiebellook. Ich denke noch: Langarm auf der einen Seite, Trägertop auf der anderen, naja. Aber mit Frauen über Mode diskutieren bringt Nichts.

Gegen 11.15 Uhr sind wir in Waldsee. Startnummer geholt, nach mehrmaligem Schwanken inklusive Umziehen entscheidet sich Melanie für das Trägertop, Gepäck abgegeben. Wir finden uns am Startplatz ein. Noch 15 Min bis zum Start. Wir sind beide gut gelaunt und voll Zuversicht einen schönen Lauf zu erleben. Eine Zielzeit gibt es nicht. Nur ankommen.

 

Bad Waldsee 2013

Melanie ergattert einen gelben Luftballon. Sie könnte beim nächsten Halbmarathon durchaus als Zielzeitläuferin mitmachen. Müsste nur noch die Zeit auf den Ballon.

 

Bad Waldsee 2013

Noch wenige Minuten bis zum Start. Melanie hat eine Gänsehaut. Ich weis nicht wegen des Tops und 12 Grad oder der Nervosität vor dem Lauf. Diese steigt noch etwas an, wie auch der Blasendruck. Gegen das erste kann man(Frau ) Nichts machen, das Zweite wird noch 5 Minuten vor dem Start abgebaut. 4-3 -2 -1-Start. Die Meute läuft los. Wir mittendrin. Angefeuert von dichten Menschenmassen, die klatschend, jubelnd, aufmunternd go-go-go rufen werden wir mitgerissen. Langsamer!! Ich habe Melanie vorgewarnt. Nicht zu schnell angehen. Es ist schwierig. Die Läufer(innen) laufen dichtgedrängt. Nach 6.07 Min sind wir bei KM1, 11.55 KM2, 17.40 KM3. Das Läuferfeld beginnt sich auseinanderzuziehen Melanie meint, Ihr wäre nicht mehr kalt, das Top die richtige Wahl. Es läuft gut. Pro KM 6 Minuten, wie eine schweizer Präzisionsuhr. Mehrmals biete ich an das Tempo etwas zu reduzieren, da wir schnell unterwegs sind. Nein, nein Tempo ist genau richtig. Wir unterhalten uns unteranderem über Hasen, Igel, das Wetter und Finishergewohnheiten beim 10 km Gemüselauf, die irgendetwas mit Weizenbier zu tun haben.

Bei KM8 die Feststellung: “Du sieht noch gut aus“. Das sofort geschossene Beweisphoto bestätigt diese Aussage.

Bad Waldsee 2013 Bad Waldsee 2013

Die 10–KM Marke passieren wir mit 59.45. Melanie sieht immer noch frisch aus. Ich habe mir inzwischen den Reißverschluss meiner Lauftreffjacke, so weit es wegen der Startnummer geht, aufgemacht. Beim Kloster Reute laufen wir an einer, die Läufer(innen), frenetisch anfeuernden Nonne vorbei. Das Wetter bis dahin bedeckt ohne Niederschlag, also Läuferwetter.

Bad Waldsee 2013

Bei KM 13 (1 Stunde 18 Min) meinte Melanie Ihr tun so langsam die Beine weh. Sie wolle jetzt ein paar Minuten langsamer mit Ihrem MP3-Player zur Ablenkung laufen. Ich denke okay, war vorher so ausgemacht. Also MP3 Player eingeschaltet, 2 Stöpsel ins Ohr und dann …….. Melanie war weg. Aber nicht etwa gestolpert oder langsam der Musik folgende gelaufen, nein sie zieht an. Die Gepardin in Ihr ist geweckt. 2 Mal kann ich noch rufen: Melanie nicht so schnell“, sie konnte mich nicht hören wegen der Stöpsel. Für einen dritten Ruf fehlte mir die Luft. Alles in allem waren wir 5 Minuten später bei KW 14. Ab KM15 verringert Melanie Ihr Tempo. Dessen ungeachtet sieht sie immer noch frisch aus.

Bad Waldsee 2013 Bad Waldsee 2013

 

KM 18. Wir werden von einem Regenschauer erfasst. Marke: Von Trocken auf Patschnass in 3,5 Sekunden. Bei KM19,5 ist alles wieder trocken, bis auf die Läufer(innen). Die neuen Schuhe quietschen, die Strecke ist matschig und es weht ein kalter Wind. Wenigsten ist es nicht zu heiß. Die Nonne von Reute war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon wieder in den Gemächern des Klosters verschwunden. So musste Petrus keine Rücksicht mehr nehmen. Trotzdem alles easy.

Bad Waldsee 2013

KM20,5. Wir geben alles durch die Innenstadt von Waldsee. Das Publikum unterstützt uns. Letzte Körner werden verbraucht, den Blick starr auf das Ziel gerichtet. Wir sind am Ziel, nach 1 Stunde 67 Minuten und 43 Sekunden.

Nach dem Zieleinlauf verzehren wir mehrere Scheiben Zopfbrot, Joghurts, Obst, Energiedrinks sowie alkoholfreie Radler. Sollte ich noch irgend etwas vergessen haben, die Organisatoren mögen mir das Verzeihen. Irgendwann zwischen dem 3. Zopfbrot und erstem Radler setzt sich die Erkenntnis durch: Es war ein ganz toller Lauf, landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich aber nicht so hügelig wie Fischbach. Nur der Regenguss hätte nicht sein müssen.

Wir holen unser Gepäck. Melanie, inzwischen wieder mit Gänsehaut, schlüpft in Ihre beiden langarmigen Textilien und wir fahren entspannt und zufrieden nach Hause.

Bad Waldsee 2013

M.F.

 


15.11.2012

 

Unsere Fahrt zum Halbmarathon an den Lago Maggiore 2012

Locarno 2012

Vorab erst einmal: Wetter hatten wir eigentlich keines. Zumindest kein gutes. Aber der Reihe nach.

Mit bester Laune trafen wir uns am Samstagmorgen und fuhren gemeinsam nach Lindau. Dort wartete der Bus auf uns und wir hatten wie üblich ganz hinten unsere reservierten Plätze. Vielen Dank an Silke vom Laufsport Linder, die alles ganz toll organisierte. Abfahrt, Wetter: Nasskalt.

Locarno 2012

Am Parkplatz Heidiland wurde Rast gemacht mit Weißwürsten, Saiten und frischen Brezeln. Danach ging es auch gleich wieder weiter in Richtung San Bernardino und da wurde der Regen zu Schneeregen und es wurde sogar ein wenig Weiß. Das konnte nur besser werden, wir fuhren ja in Richtung Süden. Laufschuhe im Gepäck, keine Skischuhe. In Locarno angekommen war der Schnee weg, klar. Kälte, Regen und Nebel blieben aber bei uns, die ganze Zeit.

 Locarno 2012  Locarno 2012

 

Einen kleinen Bummel durch die Stadt, einen Cappuccino, Nase plattdrücken am Schoko-Laden und immer den Schirm aufgespannt, so gingen wir am Ufer zurück nach Ticino um unsere Zimmer zu beziehen.

Locarno 2012 Locarno 2012

Abends gab es dann Pasta und Salate bis zum Abwinken, total lecker. Genau die richtige Nahrung für Ausdauersportler. Nach Ascona fuhren wir nicht mit, denn die hatten dort auch kein Wetter. So blieben wir auf dem Zimmer und stürzten uns auf die mitgebrachten Süßigkeiten, Rotwein und Ramazzotti und es wurde ein gemütlicher Abend. Drinnen hörte es sich an, als ob wir neben einem Wasserfall wohnten. Dauerregen, Nebel, Wind…. das gewohnte Wetter halt. Drinnen war es schön.

Locarno 2012 Locarno 2012

Am Sonntagmorgen um 6 Uhr krähte der Wecker, aber nur im Mädelszimmer, wir Jungs „durften“ eine Stunde länger schlafen, bis gefühlte fünf Minuten vor dem Frühstück. Wenn eine gesagt hätte, bei dem Wetter laufe ich nicht, wären einige andere auch umgefallen. Das Wetter war immer noch zum Davonlaufen, wie am Vortag, nur kälter. Nach dem Frühstück Laufklamotten angezogen und raus, aber immer mit Regenjacke oder Schirm.

Locarno 2012 Locarno 2012

Dann endlich der Startschuss und die Menge jagte aus dem Stadion. Anfänglich wollte jeder noch den größten Wasserlachen ausweichen, aber das wären dann sicher zwei Kilometer mehr Laufstrecke gewesen. Die einen liefen mit übergezogenen Mülltüten, die anderen ganz in kurz, die nächsten mit Pullovern, die sich mit Wasser vollsogen wie Schwämme. Ein unglaublich buntes Bild mit vielen Läuferinnen und Läufern. Hut ab vor Allen, die bei diesem Wetter auf die Strecke gingen. Der spätere Sieger machte es sich einfach, nach 1:15 Stunden war er wieder im Warmen. Da hielten wir länger durch. Es war trotzdem ein schönes Erlebnis, für Frank der Erste in einer tollen Zeit, für Claudi der Erste seit Jahren ohne Verletzung und für Susanne wohl die längsten 21 km. Martin fehlten 6 Sekunden zur Bestzeit. Maaaaartin, wer hat deine Uhr gestellt? Sabine nahm es locker, drehte zwischendurch um und holte Elvira ab, Der Ulli hatte viel Spaß, bis sein Handy absoff und die Ulli war gewohnt schnell und kämpferisch. Herzlichen Glückwunsch an alle.

Locarno 2012

Locarno 2012 Locarno 2012

Locarno 2012 Locarno 2012

Locarno 2012 Locarno 2012

Nachdem alle wieder heiß-kalt geduscht hatten und in die warmen Klamotten geschlüpft waren, wurde der Regen schwächer. Nach einem leckeren Mittagessen war es dann wieder Zeit für die Heimreise. Im Bus wurden die restlichen Süßis und Flaschen geleert, es wurde merklich ruhiger, manche Augenlider wurden schwer. Es war trocken und warm und auf den Bergen lag Schnee.

Locarno 2012

Zum Abschluss der Fahrt gingen wir noch in die Post lecker Essen. Er war wie jedes Jahr eine wirklich schöne Reise, alle sind gesund nach Hause gekommen und wir hatten viel Spaß.

Nur eines hatten wir nicht: Ein Wetter, Wetter hatten wir keines. Zumindest kein gutes. Egal, es war schön.

Oberteuringen, November 2012

Josef W.

 


16.09.2012

 

Neue Bestzeit gelaufen beim Halbmarathon in Ulm

Der Reihe nach: Ulli, Martin und ich fuhren am Sonntag den 16.9. frühmorgens um halb Sieben nach Ulm um am Halbmarathon teilzunehmen. Der Wetterbericht war genial, morgens kühl und sonnig.

Ulm 2012

Es ist ein tolles Gefühl, zwischen 6000 anderen Läufer und Läuferinnen an den Start zu gehen und wir wussten, Ulm ist topfeben und es kann eine gute Zeit geben. Martin und ich wollten zusammen laufen, einen 5er Schnitt, und diesmal bis ins Ziel. Ulli wollte allein laufen in seinem eigenen Tempo.

Ulm 2012

Auf der gesamten Strecke sorgten ca. 30 Bands für Stimmung, von Volksmusik bis Hardrock.

Die ersten 5-6 Kilometer waren wir perfekt in der Zeit und wurden danach etwas schneller, hatten nach 10 Km über eine Minute Vorsprung und ich musste Martin immer wieder ermahnen, nicht ganz so schnell zu laufen. Er meinte verbissen „Ich laufe heute Bestzeit“ und da wollte ich ihn nicht aufhalten, also Tempo halten. Nach 16 Km meinte er, ich könne zulaufen, er nimmt Tempo raus.

„Quatsch, wir laufen zusammen weiter wie ausgemacht“ und Schwups hatte er die nächsten Läufer überholt. Ja toll, wie soll das enden? Das ging wieder gut bis Km 19, wir hatten den Vorsprung gehalten und er meinte „Jetzt lauf zu, ich komme schon ins Ziel.“ Inzwischen brannte die Sonne wirklich auf den Asphalt und aufs Hirn. Also bin ich zugelaufen und mit schweren Beinen ins Ziel gekommen. Ich konnte nicht mehr, Ende, drehte mich um und: Martin war da, mit 1.43.47 hatte er seinen alten Rekord (1.45.11) pulverisiert. Ok, er sah auch nicht mehr gut aus, Kopf leicht schräg, Tunnelblick und hängende Schultern. Als er aber seine ungefähre Zeit hörte, hatte ich das Gefühl, ein leichter Anflug von Lächeln lief über sein Gesicht.

 

Ulm 2012 Martin ist halt ein Kämpfer, hat den inneren Schweinehund überwunden. Kurz darauf kam Ulli auch ins Ziel und wir waren alle zufrieden. Bei Ulli ist die 2-Stunden-Marke auch kein Thema mehr, da bleibt er mittlerweile immer drunter.
Dann machten wir uns gemeinsam auf, Unmengen von Zopfbrot und Saftschorle in uns reinzupressen. Es ist wirklich eine schöne Atmosphäre und eine tolle Verpflegung im Ziel, direkt neben dem Ulmer Münster. Ulm 2012
Ulm 2012  >> davon gehören uns drei Stück
gut das es sie gibt !!!!  << 
Ulm 2012

Danach Chip abgeben, Umziehen und ein nettes Cafe suchen.

Nach einen gemütlichen Cappu fuhren wir wieder heim und waren der Meinung: Es war ein schöner Tag, aber ziemlich anstrengend.

Oberteuringen, 16.September 2012

Josef W

 


Ein Lauf durch gestreiften Salat -

 

Reichenauer Gemüselauf 2.9.2012

 

 

Das ist hängen geblieben: die säuberlich nach Farben getrennten Salatreihen. Mal grüne, mal rot ineinander verschachtelt; eindeutig auf Muster angelegt.

Keine Ahnung, wann ich zuletzt auf der Reichenau war, das hatte ich auf jeden Fall nicht mehr in Erinnerung.

 

Mit Sicherheit war es nicht zu einem der Reichenauer Gemüseläufe, das ich dort war: dies war das erste Mal. Für Frank auch: der war noch nie ohne Boot auf der Reichenau.

Aber heute hieß es: 10.23 km oder Halbmarathon; erkennbar an den grünen oder orangenen Startnummern. Immerhin einige hundert Läufer tummelten sich am Sonntagmorgen auf dem Sportplatz am See. Und einige Zuschauer: wie mich. Das Wetter erwies sich gnädig; der in letzter Minute noch gekaufte Spiegel zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Zieleinlauf brauchte ich doch nicht. Bedeckt, aber trocken, vielleicht 15°C, etwas windig: alles besser als die Hitze der letzten Wochen.

Sabine und Sabine, Ulli, Ulli und Harry, Michael, Martin, Jogi und Frank hatten sich alle für die 10.23km entschieden. Während ich mit dem Rad eine gemütliche flache Runde am See drehte, verausgabten sich die neun zwischen Artischocken, Salaten und Rüben. Denn flach ist es auf der Reichenau nicht“ Nur am Ufer. Wie auch immer, Hannes SMS Grüße und Elviras und Ottos Jubelunterstützung bei der Zielkurve haben alle sicher zurückgebracht.

Die anschließende Diskussion über die Widerwärtigkeit verschiedener Buckel, Taktiken zur Meisterung ausgewiesener Schlüsselstellen, Todeszonen und Erkenntnissen zur Überflüssigkeit niedriger Body Mass Indexe – nachgewiesen durch abstoßende Magerkeit von Triathleten unter der Dusche- rundete alles erfreulich ab. So wie es sich für einen zünftigen Volkslauf gehört. Mit selbstgebackenen Kuchen, mit Reichenauer Salat, Steak und Wurst.

 

Reichenau 2012

 

So von außen betrachtet wirkten sie ganz zufrieden auf mich: ob ehrgeizige Zeit oder erster 10km Lauf überhaupt: alle hatten ihre persönlichen Abenteuer erlebt.

 

Reichenau 2012

 

Während mir dann als Nichtläuferin allmählich kalt auf der windigen Terrasse wurde und ich mich mit einem Tee nach drinnen zurückzog, lebten draußen auch nochmal die Joggerin mit Buggy, die mit dem Hund, die zwei zuschauenden Dalmatiner und die blitzschnellen 10-jährigen auf. Im Hintergrund fuhr ein Traktor einen Riesenhänger Gemüse zur Preisverteilung heran. Die haben wir uns dann gespart, die Preisverteilung, es war dann eben doch allmählich kühl.

 Einziger Wermutstropfen: Die „Nusshörnle“ - die haben nicht gereicht. Die waren „aus“ - sehr bald schon.

 Katharina

 


Fischbach 2012

 

Am 14.April 2012 starteten wir in den ersten Lauf der neuen Saison, der Fischbacher Halbmarathon und das Fischbacher Viertele, 10,4 km. Bei tollem Laufwetter um die 10 Grad waren etwa 400 Läufer und Läuferinnen am Start.

 

Fischbach

 

 

Für den SVO liefen

beim Viertele und beim Halbmarathon

 

Fischbach

 

 

Leider ist Corinna Jung nicht auf dem Bild

 

 

Der Lauf ist berüchtigt für viele Höhenmeter und hat so seine Schrecken. Es geht auf und ab Richtung Riedheim, Bergheim und Efrizweiler. Wenn dann schon 14 Kilometer absolviert sind und so langsam die Muskeln zwicken dann kommt dieses Schild und jeder weiß, wenn ich den Anstieg hinter mir habe, ist das Ziel nicht mehr weit.

 

Fischbach

 

 

 

Jeder Läufer bewältigt dieses Stück auf seine Art und die meisten machen einen entspannten Eindruck…..

 

 

FischbachFischbachFischbach

FischbachFischbachFischbachFischbach

 

 

 

Fischbach

 

 

 

Und mit einer tollen Zeit wurde Tanja in ihrer Altersklasse über 10,4 km

Erste und bekam bei der Siegerehrung einen Wein und eine Siegerurkunde überreicht.

Der Wein hat die Nacht nicht überlebt.

 

Es war eine gelungene Veranstaltung,

sehr gut organisiert und mit vielen Verpflegungsständen.

 

 

Danke an DIE Ulli für die Foto`s.

Unermüdlich rannte und fuhr sie mit dem Rad hin und her um alle Teilnehmer zu fotografieren.

Sie war dann auch die einzige mit Blasen an den Füßen.

 

 

 

 

 

 

Oberteuringen, im April 2012

 


Fasnetslauf 16.02.2012

 

Baumschmücken

Am Gumpigen Donnerstag stieg wieder unser bereits legendärer Umkleideraum-Fasnetsball und dieses Jahr wollten auch wir einmal einen Narrenbaum stellen. Irgendjemand hat immer noch einen alten Christbaum und eine lange Stange so rumliegen, aus denen Mann toll basteln kann. Liebevoll mit ein paar Spax zusammengeschraubt wurde der Baum dann geschmückt mit Luftballons, Süßigkeiten und einem Laufshirt. Der Umzug, geschätzte 12 Teilnehmer, ging dann vom Sportplatz in Richtung Hefigkofen zu Riethers. Elvira war fairerweise auch ein paar Stunden vorher informiert worden und hatte so genügend Zeit, sich vorzubereiten.

Bei Elvira

Nachdem der Baum unter schwierigsten Bedingungen (es war sauglatt und wir mussten ihn ja auf den Schultern tragen und dabei noch joggen) etwas unsicher stand wurden wir von Otto und Elvira mit Glühwein, Berlinern und diversen Schnäpsle köstlich versorgt. Danach standen auch wir unsicher und es war immer noch sauglatt. Also liefen wir ganz vorsichtig zurück zur Turnhalle und feierten ausgelassen weiter. Diesmal hatte Ulli sogar Musik dabei, einen Ghettoblaster entwendet aus Ottos Garage, und wir sangen und tanzten bis….. ja, bis alles mitgebrachte verzehrt und ausgetrunken war. Und es war viel und es war immer noch sauglatt draußen. Wo Elvira dann die Judenstricke (mangels Zigaretten) herbrachte, ist bis heute ungeklärt. Egal, wir rauchten sie und fühlten uns jung, zurückversetzt in die Jugendzeit.

Nachdem alle Spuren der Party aufgeräumt waren, machten sich alle gruppenweise auf den Heimweg. Und es war immer noch sauglatt. Bitzenhofen, Hefigkofen und Unterteuringen waren die weitesten Ziele und dem einen oder anderen zog es die Beine weg.

Denn wie bereits mehrfach erwähnt: Es war ein wunderschönes Fest, aber sauglatt draußen.

Einen Tag später ist dann der Bundespräsident zurückgetreten und ich hatte auch Kopfweh.

Patient, weiblich, bald 53 Jahre,Hannes Bruch

Unfallursache: es war sauglatt..

Gute Besserung von allen.

 

Josef W. im Februar 2012

 

Und jetzt noch Ulli`s ganz persönliches Gedicht

Narri Narro,

 Elvira mach den Glühwein heiß,

wir kommen heut, das ist kein sch…

Mit unserem super Narrenbaum

Du wirst sehen der ist ein Traum. Tätää tätää tätää

Danach werden wir noch joggen

Und uns in die Hall nei hoggen.

Leider kannst Du nicht mit zum hock

Du gehst lieber zu deine Bock.  Tätää tätää tätää

 

 


Locarno vom 12-13.11.2011

Am 12.11. fuhren einige Lauftreffler mit dem Bus nach Locarno am Lago Maggiore, um dort am jährlichen Halbmarathon teilzunehmen oder einfach ein Wochenende zu genießen.

Die Läufer- und Touristengruppe aus OT

Es ging bei dieser Fahrt nicht um Höchstleistungen, sondern umlecker Cappucino
das gemeinsame Erlebnis. Weißwurstfrühstück im Heidiland,Elvira, Hannes Schwager und Hanne bei einem Aperol
einen Cappuccino  am Ufer des Lago Maggiore`s in der Sonne,
einen Spaziergang bei herrlichem Herbstwetter, das Abendessen
mit hunderten anderen Läufern und Unmengen an Pasta, also
Nudeln. Der Läufer sagt: Kohlenhydrate.  Nach dem Abendessen
fuhren wir nach Ascona, bummelten durchs
Städtchen und in die nächste beste Kneipe
auf nen Aperol. Rechts auf dem Bild  ist
übrigens Hanne`s Schwager. Übernachtet
wurde im Sportzentrum in Tenero, um 23
Uhr war Bettruhe und um 6 Uhr am
nächsten Morgen klingelt der Wecker.
Kurze Hose oder lange Hose? Esse  ich
was, oder eher nicht? Draußen hat es
Raureif, brauch ich ne Jacke? Hat jemand
eine Kopfwehtablette? Schaff ich meine
Zeit?   Eine herrliche Unruhe kam auf und um 9 Uhr stand die Sonne am Himmel, es
war 10 Grad warm und optimales Laufwetter. 

 

Palmen an der Promenade Blick auf den Lago Maggiore

Alle Läuferinnen und Läufer erreichten ihr selbst gestecktes Ziel, die anderen feuerten auf der Strecke an wie wild und der Zieleinlauf bei so vielen Zuschauern gab schon ein wenig das Gefühl von Gänsehaut.

Sabine und Tanja beim WarmlaufenTanja mit Verfolger

Kurz nach dem Start strahlen Sabine und Tanja noch. Guck, mir läuft einer nach.

Jogi beim Schlusssprint

Sabine gibt allesIrmi und Claudi in der Sonne

Sabine kämpft mit den letzten Metern, Irmi und Claudi genießen die Sonne.

Man fühlt sich als Held. Ok, 38ste, 50ster und 78ste in der jeweiligen Altersklasse liest sich nicht grandios, fühlt sich aber gut an. Nachmittags um 15 Uhr ging es wieder zurück in Richtung Bodensee und in der Neuen Post fand ein tolles Wochenende seinen Ausklang. Die Meinung von allen die dabei waren:  Es war einfach schön.


Oberteuringen im November 2011  
Josef Wirth

 


RunRegio am 30.10.2011

 

Die Vorbereitung:
Zuerst musste eine geeignete, schöne Strecke gefunden werden. Nicht an der Strasse, aber auch nicht nur im Wald, Wiesen könnten nass sein, Anstiege sollten wenige drin sein. Der Weg sollte so breit sein, dass die sich Läufer auch nebeneinander, zu dritt oder viert unterhalten können, wenn sie noch können. Kein Problem in Oberteuringen, also los. Karte, Kompass, Google, Computer am Handgelenk,  Stirnlampe, alle kamen mit, zu Fuß oder auf dem Rad. Immer wieder. Und immer wieder wurde es zu früh dunkel, besonders dunkel wars im Wald. Und jedes Mal mussten wir fragen, wo bitte geht’s da wieder raus? Wir haben eine Strecke gefunden, aber nicht mit Google am Abend, sondern mit dem Rad am Tag,
wir lernen ja schnell dazu. Gleich mit der Spraydose Pfeile auf den Boden, wieder falsch gelaufen, Pfeil ausradiert, Pfeil in andere Richtung und so weiter bis wir wieder aus dem Wald draußen waren.

RunRegio 2011runregio 2011 runregio 2011

runregio 2011

runregio 2011

Die Durchführung:
Zu unserem RunRegio kamen etwa 50 Laufbegeisterte aus der näheren Umgebung. Die ausgewählte Strecke führte von der Sporthalle Oberteuringen über Bibruck nach Taldorf, weiter nach Adelsreute und dann in den Brochenzeller Wald. Nach anfänglichem Frühnebel zeigte sich die Sonne und es wurde ein herrlicher Lauf durch den bunten Wald und an den Obstanlagen vorbei. Von Wannenhäusern liefen
wir über Krehenberg zurück nach Oberteuringen. Die ziemlich anspruchsvolle Strecke war 20 km lang und landschaftlich sehr reizvoll.  Verlaufen hat sich niemand, unser schwergewichtiger Vorausradler hatte die Läufer stets im Blick. Die Hinterherradlerin, auf schwäbisch Lumpesammlerin, trieb die letzten Läufer vor sich her und so kamen alle sicher zurück. Im Ziel gab es für alle LäuferInnen Kaffee und Kuchen, ganz viele fleißige Helfer hatten gebacken und das Kuchenbüffet aufgebaut.  
Das Fazit:
Achim Linder aus Kißlegg, der Organisator der Runregio Tour meinte: Eine tolle Strecke, viele Helfer und vor allem, der Oberteuringer Lauftreff ist einmalig, nur da gibt es nach 2 Stunden laufen auch noch so ein tolles Kuchenbüffet. Gibt es ein schöneres Kompliment? In 2 Jahren findet sicher der nächste RunRegio in Oberteuringen statt. Apropos Kuchenbuffet: Es ist unglaublich, wie viele Kalorien man in kurzer Zeit, nach zwei Stunden Laufen zu sich nehmen kann, ohne dass einem übel wird. Ich müsste dazu nicht mal laufen……
Danke allen Helfern, hier nur eine kleine Auswahl.


runregio 2011 runregio 2011 runregio 2011

Oberteuringen im Oktober 2011
Josef W.
 
    
 
 


 

 

Reichenauer Gemüselauf am 4. September 2011

Morgens um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Reichenau, mit frischen Butterbrezeln von Regina und Norbert im Gepäck. Wir, das sind Die Ulli, Hanne, Tanja, Regina, Sabine, Martin, Norbert, Michael und Josef. Alle sind wir für die 10 km angemeldet. Der Startschuss auf der Reichenau ist um 10 Uhr, denn da ist es noch schön kühl und es ist ja schließlich auch schon September und daher ideale Laufbedingungen.
Nach zwei lockeren Aufwärmrunden im Stadion wussten wir es besser. Das feuchtwarme, dämpfigschwüle Wetter drückte uns schier (zu deutsch = beinahe) unter die Tartanbahn. Ideales Wetter also…… für Gurken, Tomaten und die Salatköpfe zum Gedeihen, aber nicht für uns zum Laufen.

Startschuss, peng,  und los ging es.


 
Reichenau 2011



Es ist ein Lauf für alle Sinne: Die Strecke ist wirklich wunderschön, durch die bunten Felder mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten geht es rund um die ganze Insel. Es riecht nach Sellerie und nach Schweiß, Vögel zwitschern und der Nebenmann keucht und hechelt.

Auch die Jungs mit dem Weizenbier sind wieder da, wie jedes Jahr.


Reichenau 2011

Der Zieleinlauf:

Reichenau 2011 Reichenau 2011 Reichenau 2011
    
Reichenau 2011

Nach spätestens einer Stunde sind wir alle mit rotem Kopf (Tomaten erblassen vor Neid) im Ziel und werden fürsorglich mit Tee und frischen Äpfelschnitzel bestens versorgt.

DANKE an alle Organisatoren des Gemüselaufes.

Danach hocken wir noch gemütlich bei Steak, Reichenauer Salatplatte und natürlich leckerem Kuchen und sind uns einig: Nächstes Jahr kommen wir wieder, keine Frage.

Reichenau 2011

 

Das Ergebnis: Eine tolle Truppe mit lauter Gewinnern und viel Spaß.

Oberteuringen im September 2011.
Josef Wirth
 
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